Tag 3:
Gestern habe ich dann doch lieber nicht im Zelt geschlafen, das Wetter war mir nicht stabil genug. Da kein Ranger da war, erlaubte ich mir eine Nacht in der Hütte, sicherlich nicht weiter tragisch.
| Der dichtere Farnwald der Westküste |
| Interessant, was hier für Leute durchkommen |
Zusammenfluss von Lewis und Heaphy River. Da hier eine Brücke eingebrochen war muss ich den Fluss so durchqueren.
Also Schuhe aus, Hose hochgekrempelt. Die Brücke über den Heaphy River selber steht noch, macht aber die Überquerung nicht direkt einfach. Das ist wieder so eine Stahlseilkonstruktion wie in den Gouland Downs, nur diesmal deutlich länger (ca. 50-60m), und im der Flussschneise natürlich dem Wind, der von der Küste mittlerweile doch ordentlich pfeift, voll ausgesetzt. Das ganze Ding schwankt zur einen Seite und ich glaube, ich habe mehrere Minuten gebraucht um diese kurze Distanz zu überwinden -.-
| Kauri |
Danach folgt der Weg dem Fluss, Palmen und Farne machen den größeren Kauri-Bäumen platz, die ziemlich alt aussehen, die Landschaft ist von ziemlich zerworfenen Felsformationen bestimmt. Das ganze Gebiet ist anscheinend noch nicht mal 15.000 Jahre über Wasser, was diese interessante Pflanzenwelt erklärt.
Zelt aufschlagen und erstmal erkunden, wo ich am Strand diesen angeblichen Handyempfang habe. Und tatsächlich gibts hier einen Balken, genug um kurz eine SMS an Laura loszuwerden, dass ich noch lebe.
| Man mag Possums wohl nicht. Die hier wurden gebacken |
Mein zweites Abendessen besteht aus den Resten dieser Reisegruppe, quasi ein Festmal: Lachsfilet mit Kuskus, dazu Broccoli und ein kleiner Beilagensalat. Schon krass wie viel Luxus die Damen hier haben.
Den Sonnenuntergang haben wir dann auch noch beobachtet, trotz der 3 Milliarden Sandflies, die es hier wieder gibt, bevor ich ins Bett gehe.
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